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20 August 2008 @ 10:25 pm
Crossover Jess/Joey: Alles auf Anfang  
Titel : Alles auf Anfang
Autor : Mira
Genre : Romance
Pairing : Jess Mariano/Joey Potter
Raiting : PG-13
Disclaimer : Nichts gehört mir, nur die Idee.
Summary : Was passiert wenn die 2 zynischsten Personen der Serienwelt aufeinander treffen und von der Liebe enttäuscht sind?
A/N : Crossover Gilmore Girls/Dawson's Creek.
Jaja, kein Lit, aber andere kranke Ideen sind hier ja immer willkommen.



Vom Regen in die Traufe. Dieses Gefühl durchfuhr ihn. Er konnte es einfach nicht glauben. Nichts gegen den Umzug, auch er hatte Lust auf einen Neuanfang. Vergangenes ruhen lassen... sie ruhen lassen. Raus aus Stars Hollow. Und weg aus New York. Denn diese beiden Städte hatten ihm nur Unglück gebracht, ihm Feinde verschafft und einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen. Aber musste es gerade Capeside sein? Das klang nach kleinen Frühstückpensionen, nach Rentnern und, wie sagt man doch gleich? Langeweile. Aber alles Reden, alles Betteln hatte ihm nichts gebracht. Doch wo sollte er sonst hin? Luke war schon immer seine engste Bezugsperson gewesen. Außer Rory. Doch darüber wollte er keinen Gedanken mehr verschwenden. Er schüttelte schnell den Kopf, als wolle er damit seine Grübeleien vertreiben. Seufzend wischte er über den Tresen. Icehouse. So hieß das Lokal ursprünglich einmal. Verächtlich schnaubte er kurz auf. 'Provinzkaff', ging es ihm durch den Kopf. Und dann wieder eine neue Schule. Diesmal musste er es einfach schaffen. Sich wieder mit diesen Hohlköpfen, Cheerleadern und Quarterbacks an einen Tisch setzen. Diese Vorstellung bereitete ihm Kopfschmerzen.
Aber er hatte es Luke versprochen. Und dieses Mal musste er es einhalten. Er wusste, es war seine letzte Chance.

'Luke?' Eine Stimme ließ ihn aufschrecken.
Er schaute hoch und sah ein Mädchen im Türrahmen stehen. Es war etwas jünger als er, vielleicht 16 oder 17. 'Nope' gab er zurück und sortierte weiter die Rechnungen. 'Mit wem habe ich dann das Vergnügen?' erwiderte sie und kam näher. Aus den Augenwinkeln beobachtete er sie. 'Wieso interessiert dich das? Du willst doch sowieso zu Luke?' Mit blitzenden Augen schaute er sie amüsiert an. 'Entschuldige bitte, mein Interesse galt in keinster Weise dir, keine Angst. Könnte ich dann bitte diesen Luke sprechen?' Sie stemmte die Arme in die Hüfte. Grinsend hob er die Arme hoch. 'Hey hey, nicht gleich in die Luft gehen. Er kommt gleich. Ist noch schnell was einkaufen, ich halte so lange die Stellung.'
Sie nickte und biss sich, immer noch leicht verärgert, auf die Lippe. 'Gut, ich warte.' Sie zog sich einen Barhocker heran und setzte sich.
'Ich bin übrigens Joey' murmelte sie, während sie die Speisekarte durchblätterte.
'Oh hi Joey, ich bin Mandy, sollen wir mal zusammen ausgehen?' fragte er mit hoher Stimme und zog sarkastisch eine Augenbraue hoch. Sein Gegenüber verdrehte genervt die Augen.
'Josephine, du Idiot.' Joey. Josephine. Rory. Lorelai. Immer diese Parallelen. Er schluckte. 'Was ist? Ist mein Name so schrecklich, dass er dich endlich zum Schweigen bringt? Na dann bin ich meinen Eltern doch dankbar dafür.' zischte sie.
Jess schaute sie an. Ihre Nasenlöcher bliesen sich auf, wie Nüstern, ihre kleine Nase kräuselte sich. Beim Reden bewegte sie ihren Kopf immer leicht hin und her. Unvermittelt musste er lächeln. Er hatte sich ihr Gesicht noch gar nicht richtig angeschaut. Braune, glänzende Haare, warme braungrüne Augen. Volle Lippen. 'Nein, nein, das ist es nicht... ich war nur gerade in Gedanken' murmelte er schnell.
'Na dann' , seufzte sie, 'leg bitte ein gutes Wort für mich ein, ich brauche den Job.“ Nervös strich sie sich einige Haarsträhnen hinter die Ohren. Dann schaute sie stirnrunzelnd erneut zu ihm auf. 'Du hast mir immer noch nicht gesagt wie du heißt.“
'Jess' erwiderte er. Sie nickte langsam. 'Jess' wiederholte sie. Er stockte kurz. 'Bist du nicht die Kleine die mit dem blonden Wannabe-Spielberg durch die Gegend streunt?' fragte er und grinste. Empört schaute ihn Joey an. 'Wir drehen einen Film. Und Dawson ist sehr begabt.' Jess ließ einen kurzen Pfiff ertönen. 'Na dann.' Joey's Augen funkelten. 'Das meine ich ernst!'
Jess hob lachend und gleichzeitig entschuldigend seine Hände. 'Tut mir leid, ich wollte deinen Freund nicht beleidigen.' Aufmerksam beobachtete er ihre Reaktion. Sie lief leicht rosa an. 'Er ist nicht mein Freund', antwortete sie. 'Aber das hättest du gerne' mutmaßte er. 'Hey, du kennst mich gar nicht, also stell keine Dinge in den Raum, die nicht zutreffen. Ich hätte es nicht gerne, wir sind nur beste Freunde. Schon seit Kindertagen. Und außerdem ist Dawson auch nur ein typischer Mann, der auf kurvige Blondinen steht.' ereiferte sie sich.
Jess grinste in sich hinein. Vielleicht war Capeside doch nicht so schlimm wie erwartet.